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 | Callboy | CBT | Chaps | Christopher Street Day/CSD |
| Clit | Closet Case | CockCockring | Cum-Shot | Coming Out |
| Circumcision | Coitus | Coitus Interruptus | Cross-Dressing |
| Cruising | Cruising Areas | Cunnilingus | Cyber-Sex |
Callboy
Die Luxusausgabe des schwulen Liebesdieners - am Bahnhof oder in Kneipen auch "Stricher" genannt. Meist verfügen diese gehobenen Mietjungs (Callboys) über ein Apartement oder gar Sexstudio, wo nahezu ohne Ruhetag gekniffen, gefickt -aber nie geküßt- wird.
Wie der Name schon sagt: Weniger auf dem Strich zu Hause - sondern per Telefon erreichbar.
Die Nummer für die Nummer erfährt der Interessierte aus der Zeitung oder dem Internet.

Siehe auch >> Prostitution ... >> Stricher / Strichjunge ... >> Escort-Service
... >> Boy-House ... >> Freier

--- Vorsicht vor AIDS ! --- Regeln des Safer-Sex anwenden !
CBT
steht für die Abkürzung von Cock & Balls-Tortour
Der Begriff stammt aus der >> BDSM / >> SM-Szene und meint Spielereien der "härteren" Art mit dem >> Schwanz und dem >> Hodensack (strecken, dehnen, ziehen ...)
Chaps
Als schritt- und gesäßfreie Hose aus Leder oder Gummi das auffälligste Kennzeichen eines echten Ledermannes.
Siehe auch >> Lederkerl / Ledertriene
Christopher Street Day (CSD)
Der schwule Nationalfeiertag, begangen mit Paraden und Demos im Juni/Juli jeden Jahres.
Erinnert wird damit an den Gay-Marsch 1969 in New York, als Schwule zu Tausenden in die Christopher Street pilgerten, um ihre Solidarität mit ihren Freunden zu bekunden, die sich in der Szenebar "Stonewall Inn" tagelang aus Protest gegen eine Polizeirazzia verschanzt hatten.
Circumcision
Siehe unter >> Beschneidung
Clit
Siehe unter >> Klitoris.
Closet Case
(Schrankschwester)
Ein Schwuler, der sich mit seinen Wünschen und Problemen in den eigenen vier Wänden versteckt und einen Horror davor hat, entdeckt zu werden.
Siehe auch >> Coming Out ...
Cock
= engl. für das >> Glied ... >> Penis
Siehe auch >> Geschlechtsorgane/Geschlechtsteile
Cockring
Metallring, ledernes Schwanzband oder handpolierter Sackspanner, der für ständige Ausbeulung sorgt ...
Coming Out
(engl. = Herauskommen / kurz: C.-O.)

> 1.: Prozeß der Bewußtwerdung,
schwul oder lesbisch zu sein (inneres C.-O.).
> 2.: Der Umgebung mitteilen, 
daß man(n) schwul bzw. frau lesbisch ist (äußeres C.-O.).

Letzteres kann auch mit dem Begriff Going public umschrieben werden, um beide Schritte getrennt voneinander zu benennen.
Für die mutigen Schwulen der eigentliche Geburtstag. 
Nach oft langen Überwindungsängsten zwischen Eltern, Verwandten sowie schulischer oder beruflicher Umwelt, hat man die Gewißheit, sich nicht mehr ducken zu wollen. Das Herauskommen aus seinem Versteck, aus seinem Schrank, beweist auch, daß man sich als schwul akzeptiert. Man begreift sich nicht mehr als ein bemitleidenswertes Mißgeschick der Natur, sondern hat genügend Selbstbewußtsein, auch vor anderen nicht mehr lügen oder leugnen zu müssen.

Feststeht: Je früher dieses Selbstbekenntnis erfolgt, umso weniger Probleme wird man sich mit seinem Schwulsein aufladen - weil man weniger angreifbar ist.
Ganz im Gegensatz zum Ereignis dessen, was Outing genannt wird ...

Siehe auch >> Outing ... >> Schrankschwester



Cum-Shot
- englischer Begriff für (wörtlich übersetzt: Samen-Schuss)
frei übersetzt: Samenerguss; mit einem Fachbegriff übersetzt: Ejakulation
Spritzt der Mann dem Partner sein Sperma ins Gesicht, nennt man das einen "facial cum shot".
In Pornofilmen verstärkt man die "Schüsse" gerne mit Dosenmilch-Eiweiß-Gemischen ... mmh - lecker!?

Safer: Nur mit Kondom - nicht in den Mund abspritzen !

Siehe auch >> Abspritzen ... >> Orgasmus ... >> Sperma

Coitus
Andere Bezeichnung für den Geschlechtsakt.
Siehe auch >> Geschlechtsverkehr
Coitus Interruptus
Der Penis wird vor dem Abspritzen aus dem After bzw. der Scheide herausgezogen.
Unzuverlässigste Methode der Schwangerschaftsverhütung.
Verhindert ebenfalls nicht eine Infektion mit HIV.
Cross-Dressing
Von Engl. = Quer- oder Fremdbekleiden. 
Gemeint ist das Tragen der Kleidung des anderen Geschlechts zur sexuellen Befriedigung.
Insbesondere Männer ziehen sich dabei Büstenhalter, Damenslips und andere Frauenkleider über, um darin zu masturbieren. Bei Transvestiten kommt ferner noch die Übernahme der weiblichen Rolle beim Sex hinzu. Beim homosexuellenAnalverkehr übernehmen sie den passiven Teil.
Cruising
Das wolfstolle Herumstreunen in Parks, auf Rastplätzen und Klappen, um den schnellen Sexpartner zu finden.
Siehe auch >> One-Night-Stand ...
Die Regeln des Safer-Sex beachten !
Cruising Areas
Ort für kostenlosen anonymen schwulen Sex, u.a. in Parkanlagen. 

Die Regeln des Safer-Sex beachten !

Cunnilingus
Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen "Cunnus", den weiblichen Geschlechtsorganen 
und "lingus", der Zunge oder dem Verb "lingere", das übersetzt, lecken heißt.
Siehe auch >> Oraler Sex ... >> Lesben
>> Lecken ... >> Lecktuch
Cyber-Sex
Der Begriff wird seit Anfang der 90er Jahre verwendet. 
Cyber-Sex beinhaltet: Computerspiele mit erotischen Inhalten; Angebote von Sex- und Porno-Produktionen über das Internet auf DVD oder CD-ROM; E-Mail-Kontakte mit anderen Personen, die sexuell motiviert sind, und Chat-Sex, incl. der Variante mit Web-Cams.
Immerhin: bei fehlenden Real-Kontakten eine erotische Alternative zur Selbstbefriedigung ... (?)
Solange die Probanten an ihrem PC bleiben, sicher kein Thema für Safer-Sex.

Es wird hingegen jedoch mit wachsender Sorge beobachtet, daß sich Live-Dates, die via den Cyber angebahnt haben, zunehmend die Regeln des Safer-Sex mißachtet werden.

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